Von den rund 750’000 Tonnen Gips pro Jahr wurden 49% in Form von Gipsplatten, 27% als Baugips (Putz, Mörtel usw.) und rund 24% in Zement gebunden eingesetzt (Durchschnitt 2018‒2022).
Rund ein Viertel des Verbrauchs stammte aus inländischer Produktion. Das Recycling von Gipsplatten deckt weniger als 1% des inländischen Verbrauchs.
Der Import von Gips und Gipsprodukten erfolgte hauptsächlich aus den Nachbarländern, grösstenteils aus Deutschland, und deckte drei Viertel der benötigten Gipsmengen. In den vergangenen fünfzehn Jahren stiegen die Importe kontinuierlich an. Dabei nahm vor allem der Import von Gipsplatten zu. Dies ist auf hohe Produktionskosten in der Schweiz zurückzuführen.
Die Mengen von exportiertem Gips und Gipsprodukten fallen gering aus.

